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> Ist Gott rätselhaft und verwirrend?, 1. Auskopplung Romulus
Claudia
Beitrag 31.05.2003, 17:06
Beitrag #41


Protestschwein
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Hallo Olli,
ZITAT
Was das Beispiel des Vaters angeht: klar, würde ich auch nicht als tolles menschliches Verhalten interpretieren.

Aber trotzdem wird Gott mit *Vater* gleichgesetzt / angesprochen...
ZITAT
Übrigens sind wir Menschen m. E. schon dazu aufgerufen, einzugreifen, wenn irgendwo Unrecht geschieht.

Es geht ja auch um das Unrecht, wo man eben nicht eingreifen KANN. Das macht Gott einmal mehr unglaubwürdig, wie ich finde...
ZITAT
Es ist ja gerade so, daß man - wie Lucia gesagt hat - sucht, und nicht meint, man hätte schon alles gefunden (jedenfalls sollte es so sein).

Wenn dem so wäre, müßte man sich konsequenterweise JEDER Äußerung enthalten, die in diesem Zusammenhang etwas Unabänderliches (*Wahrheit*) oder Allgemeingültiges (*Gott liebt ALLE Menschen, Glauben ist für alle Menschen das einzig Richtige - siehe den entsprechenden Umfrage-Thread in der Arena) enthält. Gerade Lucia macht aber gern absolute Aussagen (*Gott will das Böse nicht*, *Gott ist nicht am Leid schuld*, *Gott liebt alle Menschen maßlos*), zwar ohne dafür Begründungen anzuführen, dafür aber umso resoluter...winkzwink.gif
Hinzu kommt, daß ein Glaube, den man erst sucht, keinerlei Konsequenzen für andere Menschen haben darf. Die Kirchen,gläubigen Eltern und Gemeinden sehen das leider anders....
ZITAT
Natürlich gibt es Grundsätze, bei denen die Mehrzahl der Christen übereinstimmt, aber bei allen Details gibt es viele Unterschiede und auch Entwicklungen.

Diese Grundsätze scheinen immer mehr zu schrumpfen... oder trügt mich mein diesbezügliches Gefühl?
ZITAT
Was die Prügelei angeht: seit der Bergpredigt wissen wir auch "Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Gottes Kinder heißen".

Ja, is ja nur eine Metapher... wohl nich so treffend, wie... [img]http://www.handykult.de/plaudersmilies.de/rotwerd.gif[/img]
Genauso gut könnte ich schreiben: Ein Vater ist Arzt und sieht seinem schwerkranken Sohn beim Sterben zu... Ist halt ein Versuch gewesen, einen POTENTIELLEN Helfer zu konstruieren, der die Menschen lieber sterben läßt als ihnen hilft...
ZITAT
Interessanterweise hatte ich vor kurzem eine kleinere Meinungsverschiedenheit über die Interpretation dieser Stelle (in Bezug auf die Staatsführung - er meinte, man könne einen Staat nicht mit der Bergpredigt regieren, naja...).

Welcher Meinung bist Du dabei?

Grüßle,
Claudia
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Olli
Beitrag 31.05.2003, 17:48
Beitrag #42


auf der Suche nach Neuem
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ZITAT(Claudia @ 31 May 2003, 17:06)
Hallo Olli,
ZITAT
Was das Beispiel des Vaters angeht: klar, würde ich auch nicht als tolles menschliches Verhalten interpretieren.

Aber trotzdem wird Gott mit *Vater* gleichgesetzt / angesprochen...
ZITAT
Übrigens sind wir Menschen m. E. schon dazu aufgerufen, einzugreifen, wenn irgendwo Unrecht geschieht.

Es geht ja auch um das Unrecht, wo man eben nicht eingreifen KANN. Das macht Gott einmal mehr unglaubwürdig, wie ich finde...
ZITAT
Es ist ja gerade so, daß man - wie Lucia gesagt hat - sucht, und nicht meint, man hätte schon alles gefunden (jedenfalls sollte es so sein).

Wenn dem so wäre, müßte man sich konsequenterweise JEDER Äußerung enthalten, die in diesem Zusammenhang etwas Unabänderliches (*Wahrheit*) oder Allgemeingültiges (*Gott liebt ALLE Menschen, Glauben ist für alle Menschen das einzig Richtige - siehe den entsprechenden Umfrage-Thread in der Arena) enthält. Gerade Lucia macht aber gern absolute Aussagen (*Gott will das Böse nicht*, *Gott ist nicht am Leid schuld*, *Gott liebt alle Menschen maßlos*), zwar ohne dafür Begründungen anzuführen, dafür aber umso resoluter...winkzwink.gif
Hinzu kommt, daß ein Glaube, den man erst sucht, keinerlei Konsequenzen für andere Menschen haben darf. Die Kirchen,gläubigen Eltern und Gemeinden sehen das leider anders....
ZITAT
Natürlich gibt es Grundsätze, bei denen die Mehrzahl der Christen übereinstimmt, aber bei allen Details gibt es viele Unterschiede und auch Entwicklungen.

Diese Grundsätze scheinen immer mehr zu schrumpfen... oder trügt mich mein diesbezügliches Gefühl?
ZITAT
Was die Prügelei angeht: seit der Bergpredigt wissen wir auch "Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Gottes Kinder heißen".

Ja, is ja nur eine Metapher... wohl nich so treffend, wie... [img]http://www.handykult.de/plaudersmilies.de/rotwerd.gif[/img]
Genauso gut könnte ich schreiben: Ein Vater ist Arzt und sieht seinem schwerkranken Sohn beim Sterben zu... Ist halt ein Versuch gewesen, einen POTENTIELLEN Helfer zu konstruieren, der die Menschen lieber sterben läßt als ihnen hilft...
ZITAT
Interessanterweise hatte ich vor kurzem eine kleinere Meinungsverschiedenheit über die Interpretation dieser Stelle (in Bezug auf die Staatsführung - er meinte, man könne einen Staat nicht mit der Bergpredigt regieren, naja...).

Welcher Meinung bist Du dabei?

Grüßle,
Claudia

Hi Claudia,

Gott wird oft als Vater bezeichnet, richtig.
Und es ist ja auch so, daß er eben auch oft eingreift.

"Es geht ja auch um das Unrecht, wo man eben nicht eingreifen KANN. Das macht Gott einmal mehr unglaubwürdig, wie ich finde..." (Claudia)

Das verstehe ich nun nicht so ganz in diesem Zusammenhang.

Daß man sich JEDER Äußerung enthalten sollte, finde ich zu weit gehend. Wie gesagt: es gibt Grundlagen, und diese darf oder sollte man auch äußern.

"Hinzu kommt, daß ein Glaube, den man erst sucht, keinerlei Konsequenzen für andere Menschen haben darf. Die Kirchen,gläubigen Eltern und Gemeinden sehen das leider anders...." (Claudia)

Hmm, was stört Dich konkret ? (nenn mal ein Beispiel)

"Diese Grundsätze scheinen immer mehr zu schrumpfen... oder trügt mich mein diesbezügliches Gefühl?" (Claudia)

Wo meinst Du jetzt? Bei mir oder allgemein gesehen?

Und noch was zu dem potentiellen Helfer: Gott will ja, daß wir leben (ich lebe und ihr sollt auch leben, sagt Jesus einmal, die genaue Stelle muß ich raussuchen).

Zur Staatsführung: natürlich ist es so, daß der Staat auch gewisse Instrumente benötigt, um Dinge durchzusetzen (Polizei, Gerichte, usw.). Jedoch - so meine Meinung - ist dies kein notwendiger Widerspruch zur Bergpredigt, solange diese Instrumente zur Aufrechterhaltung des inneren und äußeren Friedens dienen.

herzliche Grüße

Olli
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Magdalene
Beitrag 31.05.2003, 21:33
Beitrag #43


katholisch - mit wachsender Begeisterung
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abgesplittet: die "Allmacht Gottes"
Die Hiob-Diskussion werde ich außerdem absplitten und mit dem anderen Hiob-Thread fusionieren.

Hier bitte kein Hiob und keine Allmacht mehr!
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